Influencer Marketing – sind Blogger das Geld wirklich wert?

Lesezeit: ca. 6 Minuten

Wie viel ist ein Blogger wirklich wert? Macht Influencer Marketing Sinn für Dein Unternehmen? Und nach welche Kriterien sollte man einen Influencer auswählen? Alle diese Fragen und weitere Infos zum Thema klären wir hier.

Was sind Influencer und was ist Influencer Marketing?

Bringen Influencer Erfolg?
Influencer Marketing – Bringen sie Dir den Erfolg?

Für ein gewinnbringendes Unternehmen sind eine moderne Website und gutes Online Marketing heutzutage ein unverzichtbares Duo. Das haben auch Blogger längst festgestellt und erzielen geschickt lukrative Geschäfte damit. Wirklich bekannte Blogger, mit eine hohen Reichweite, wurden sehr schnell zu Influencern. Logisch, dass sich daraus schnell das Influencer Marketing gebildet hat. Social Media Netzwerke wie Instagram, Facebook und zunehmend auch YouTube werden nun durch Influencer und ihrer “eigenen”Meinung infiltriert.


In Wirklichkeit ist diese eigene Meinung nichts anderes als eine Marketingmaschine, wie man sie sich selbst kaum hätte besser ausdenken können. Das präsentieren von Produkten und Dienstleistungen ist zu einer lukrativen Einnahmequelle geworden. Besonders minderjährige Teens polarisieren mit ihren YouTube-Kanälen zunehmend und binden oft mehrere zehn- bis hunderttausende Follower an ihre Videos. Aber sind es Influencer überhaupt wert diese saftigen Honorare einzustreichen und ist Influencer Marketing als Kanal für kleine Lokale Unternehmen sinnvoll? Ein Beispiel zu erst.

Durch Influencer zum berühmten Burgerschuppen in Berlin Friedrichshain

Irgendwann, um Mitte 2012 herum, hat im Berliner Bezirk Friedrichshain ein kleiner Burgerschuppen Namens “Rembrandt Burger” eröffnet. Der Besitzer kommt aus Holland, dementsprechend gibt es wirklich gute Holländische Fritten, leckeres Bier und authentisches Personal. Besonders aber die Burger sind eine Wohltat für jeden Gaumen. Im Kiez war der Laden immer gut besucht und man erarbeitete sich durch Mundpropaganda (im Grunde ja auch etwas wie Influencer) schnell viele Stammkunden. Doch im Januar 2014 sollte sich das schlagartig ändern. Die deutsche Band “Silbermond” war zu Gast beim Rembrandt. Ein anschließender Gästebucheintrag liegt als Beweis vor. Seither muss man beim guten Rembrandt sogar einen Tisch reservieren. Was war passiert?


Der Beitrag führte dazu, dass sich die Geschichte über den Kiez hinaus verbreitete. Zum anderen aber auch im Internet verteilte. Micro Influencer Marketing nennt man das und zwar mit einer regionalen Komponente. Und Silbermond, die haben einem kleinen Burgerladen unbewusst zum Erfolg geholfen. 542 Google Bewertungen bei 4,6 Sternen sprechen für sich (Stand 01.09.2017). Bei Tripadvisor gehört Rembrandt zu den Top 150 Restaurants in Berlin (von 7000). Sprachlos oder? Influencer Marketing kann also zum Erfolg führen, wenn man es richtig anstellt. Für Rembrandt Burger geschah dies allerdings zu einer Zeit, als der Begriff Influencer und Blogger noch weit voneinander entfernt waren. Und das ist wohl der springende Punkt.

Silbermond Gästebucheintrag
© Rembrandt Burger – Der Gästebucheintrag von Silbermond. Der Beginn eines erfolgreichen Burgerladens.

Influencer überschätzen ihren Preis häufig um ein vielfaches

Blogger haben es sich zur Einnahmequelle gemacht, Produkte und Dienstleistungen diverser Firmen für ihre große Fangemeinde (Reichweite) in Social Media Kanälen, Blogs und Vlogs schmackhaft zu machen. Natürlich ist das Bloggen längst keine Freizeitbeschäftigung mehr und viele müssen und wollen damit ihren Lebensunterhalt bestreiten. Allerdings ist das Bloggen mittlerweile auch keine Sache mehr von “Nerds” die richtig Ahnung von dem haben, was sie tun. Jeder Zweite der in 2017 einen Blog, Vlog oder ähnliches führt, tut dies ohne eine wirkliche Strategie oder eine Idee. So kommt es sehr oft vor, dass Blogger ohne besondere Kenntnisse hoffen im Internet das schnelle Geld zu verdienen und das tatsächlich auch tun.


Dank Social Media Plattformen wie SnapChat, Instagram und Youtube erreichen schon 16 oder 17 mit ihren Kanälen mehrere Millionen Abonnenten. Schon ein bisschen Elan, ein sympathisches Aussehen und eine Kamera machen den Traum von Ruhm und Geld augenscheinlich schnell wahr. Für das Video noch ein paar vom TV-Shopping Kanal abgeschaute Argumente, wie eine Handvoll begeisternde Worte und ein aufgesetztes Grinsen und der Köder hängt am Haken. Schließlich ist es zu guter Letzt die Sympathie des Verkaufsprofis, die Kunden zum Kaufen verführt. Aber genügt das wirklich, um als Influencer zum Konsum zu animieren? Und wie viel kostet die Vermarktung eines Produktes über Blogger eigentlich?

Den berühmten Blogger lockt ein ansehnliches Honorar

Augen auf bei der Influencer-Suche
Influencer Marketing ist Arbeit, also augen auf beim Influencer suchen.

Influencer bauen sich über Websites, mit Social Media Profilen, eigenen Blogs und Vlogseigenen Netzwerken nach und nach ihre Reichweite aus. Ohne Frage kommt auch ein Blogger genau wie ein Kleinunternehmer dabei nicht um einen professionellen online Auftritt herum. Umso qualitativ hochwertiger er sich vermarktet, desto mehr Aufmerksamkeit erhält er und desto erfolgreicher kann er seine Reichweite ausbauen. Und genau diese Reichweite ist es, die Unternehmen nutzen wollen.


Dabei ist der Aufwand im Influencer Marketing für Firmen schwindend gering, da Blogger die Vermittlung zu potenziellen Kunden übernehmen. Das Honorar eines Bloggers bewegt sich dabei zwischen realistisch bis exklusiv. Ein nicht so bekannter Instagram Influencer geht vielleicht schon auf einen geringen Betrag von 10-50 Euro ein. Um ein Foto mit Deinem Produkt zu posten. Zum Vergleich – Christian Ronaldo hat gerade einen Deal mit dem Sportausrüster Nike abgeschlossen. Vertragsdauer? Lebenszeit! Vertragssumme? 1 Milliarde Euro! Was verrückt klingt, hat für Nike aber durchaus einen Wert. Der erfolgreiche Instagram-Post von CR7 soll einen Gegenwert von 6 Millionen Euro haben (in Marketingbudget gesprochen). Braucht Ronaldo + Nike also nur noch ca. 150 weitere ähnlich erfolgreiche Postings.

Teures Influencer Marketing muss nicht schlecht sein.

Solche Preise wird man bei wirklichen guten Influencern natürlich nicht finden. Es soll nur die Kombination aus Wert und Realität besser beschreiben. Für Nike ist Christiano Ronaldo eine Marke, und zwar im sportlichsten Sinne. McDonalds oder Coca Cola würde der gleiche Deal mit einem Topsportler wohl weniger bringen. Wenngleich sich der positive Transfer des Sportimages auf die ungesunden Marken wohl übertragen lassen. Für Dich als Kleinunternehmer oder Marketer im Mittelstand ist es daher besonders wichtig einen Influencer zu suchen, der auch auf Deine Zielgruppe passt. Je spezifischer diese ist und je weniger wirkliche Influencer existieren, desto teurer kann das Engagement eines Bloggers werden. Allerdings verhinderst Du so auch gezielt das Werben an falscher Stelle. Streuverluste kommen Dir viel teurer zu stehen im Influencer Marketing.

Lohnt es sich einen Influencer zu beauftragen?

Die Frage lässt sich mit einem “jein” beantworten. Vielen Influencern fehlt der Fokus bzw. die eigene Markenbotschaft. Investierst Du Dein Marketingbudget in so einen Blogger, kann der Effekt im schlimmsten Fall einfach verpuffen. Das wichtigste für dich sollten zahlende Kunden sein, weswegen wir Dir eine möglichst exakte Recherche nach passenden Influencern ans Herz legen. Erst wenn dieser auch zu Deinem Produkt passt, kann Dein Influencer Marketing wirklich erfolgreich werden. Zusätzlich lohnt es sich aber auch in kleinere Blogger zu investieren, die sich thematisch breiter aufstellen, keine Millionen Fanpage besitzen und dementsprechend preiswert sind. Platzierst Du hier Beiträge in Textform, kannst Du ganz neben dem Influencer Effekt auch noch Links für Deine Maßnahmen zur Suchmaschienenoptimierung bekommen. Vergiss aber nie, im Vordergrund steht nicht der Erfolg des Influencer, sonder der des Unternehmens.

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